Rückblick:
FREUDE AN DER ZUKUNFTSVERANTWORTUNG
Der erste SALON REGENERATION würdigte die BMW Neue Klasse
Es ist kein Zufall, dass der erste SALON REGENERATION wenige Tage vor dem offiziellen Frühjahrsbeginn stattfand. Denn dieses von der Zukunftsplattform ReGenerativa entwickelte neue Format will nicht nur nach einem langen, ermüdenden Winter, sondern auch inmitten multipler Krisen Aufbruchsstimmung generieren. Der Frühling ist die beste Zeit, die Schönheit von Regeneration zu erkennen, die Bedeutung intakter Natur für uns Menschen zu empfinden und zu begreifen, warum wir aufgerufen sind, diese Pracht nicht zu zerstören. Ein regeneratives Mindset stellt Leben in all seinen Ausprägungen in den Mittelpunkt und will die Zukunft gemeinsam mit der Natur – und nicht gegen sie und auf ihre Kosten – gestalten. Freude und Lebenslust einerseits und Verantwortung andererseits sind keine Gegensätze, sondern aufeinander angewiesen und können einander sogar verstärken: Je verantwortungsvoller wir als Menschen agieren, umso mehr werden wir die Qualitäten der Natur schätzen, ja lieben und bereit sein, uns dafür zu engagieren. Dafür braucht es richtungsweisende Transformationsschritte mit Augenmaß, die von Unternehmen überzeugend gesetzt und von den Menschen als zukunftsweisend begrüßt werden.
Eine Hauptrolle bei der Gestaltung regenerativer Zukünfte spielt Mobilität. Für die Transformation des Mobilitätsbereichs gibt es höchst unterschiedliche Zugänge mit jeweils guten Argumenten. Transformation mit Augenmaß muss aber berücksichtigen, dass es den motorisierten Individualverkehr vermutlich noch lange geben wird. Umso wichtiger ist es, diesen zukunftsweisend zu lenken. Und die regenerative Zukunft des motorisierten Individualverkehrs gehört der E-Mobilität.
BMW beweist Mut, in einer Zeit, in der Klimaschutz-Engagement im Globalen Norden angesichts krisengeschüttelter Wirtschaften keinen leichten Stand hat, eine Neue Klasse der Elektromobilität zu launchen. Diese knüpft zwar an eine große Vergangenheit an – die erste (fossile) Neue Klasse wurde von 1962 bis 1972 gebaut –, muss sich aber der immensen Herausforderung stellen, ihren technologischen, gesellschaftlichen, ästhetischen und kulturellen Anspruch in ein völlig neues Zeitalter zu tragen, in dem es nicht-fossile, regenerative Lebensweisen und diese fördernde Geschäftsmodelle zu entwickeln gilt. Den neuen BMW iX3 als erstes Modell der Neuen Klasse charakterisieren maßgebliche regenerative Innovationen wie die Erhöhung der Produktnachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus und die Fertigung von rund einem Drittel des Fahrzeugs aus Sekundärmaterialien. Die BMW Neue Klasse demonstriert die Qualität europäischer E-Mobilität auf höchstem Niveau. Dies wurde im Rahmen des SALON REGENERATION in der BMW Niederlassung Wien in Heiligenstadt gewürdigt.
© Marnie Wilkinson
Jürgen Fröschl, Leiter Produktnachhaltigkeit - Fahrzeugprojekte BMW Group
© Marnie Wilkinson
Der CEO der BMW Niederlassung Wien, Josef Reiter, bettete in seiner Einführung den Launch der Neuen Klasse mit dem BMW iX3 in die ambitionierte Gesamtnachhaltigkeitsstrategie von BMW ein. Er hatte auch zwei eminente Expert:innen der BMW-Zentrale München nach Wien eingeladen, nämlich die Leiterin Kommunikation Produktnachhaltigkeit Cornelia Bovensiepen und den Leiter Produktnachhaltigkeit – Fahrzeugprojekte Jürgen Fröschl. Diese erläuterten das BMW-Konzept ganzheitlicher Produktnachhaltigkeit von der Entwicklung bis zur Nutzungsphase sowie den besonderen Stellenwert, den Kreislaufwirtschaftsdesign für BMW hat. Hervorgehoben wurde, dass Nutzer:innen des BMW iX3 bei Laden mit Strom aus auschließlich erneuerbaren Quellen bereits nach rund einem Jahr – statt bisher nach rund fünf Jahren! – ökologischer unterwegs sind als mit einem vergleichbaren Verbrennerauto. Siehe dazu https://www.bmwgroup.com/de/news/allgemein/2025/erstes-modell-der-neuen-klasse.html
Die Neue Klasse zeichnet sich überdies durch die Möglichkeit bidirektionalen Ladens aus, vgl. https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0455460DE/erstes-bidirektionales-vehicle-to-grid-v2g-ladeangebot-deutschlands-von-bmw-group-und-e-on:-wallbox-und-stromtarif-ab-sofort-bestellbar?language=de
und für Österreich
https://www.bmw.at/at/s/article/Elektromobilität-Laden-Bidirektionales-Laden-Funktion-und-Verfügbarkeit-9xIxs?language=de_AT
© Marnie Wilkinson
Weitere Impulse kamen vom Strategieberater bei EY-Parthenon Martin Unger sowie vom Künstler Rainer Prohaska, der zugleich Lead Coordinator des Research Cluster | Sustainability in the Arts, A...kademie der bildenden Künste Wien, und Motor des FUTURAMA°LAB The Art of Ecological Transformations ist. Martin Unger wertete die BMW-Strategie von Innovation und Technologieoffenheit als eine wichtige wirtschaftliche Voraussetzung, um so ambitionierte und finanziell herausfordende Meilensteine wie die mit dem BMW iX3 gelaunchte Neue Klasse der Elektromobilität umsetzen zu können. Rainer Prohaska, der selbst Maschinenbau studierte, stellte wichtige Bezüge zwischen zukunftsweisender Kunst und innovativer Wirtschaft her und stellte das Angebot in den Raum, Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit zu ausgewählten Aspekten der Elektromobilität zwischen dem von ihm geleiteten Research Cluster an der Akademie der bildenden Künste Wien und BMW zu erörtern. Christoph Thun-Hohenstein, Künstlerischer Leiter der Zukunftsplattform ReGenerativa, beschrieb die Verbindungen zwischen Regeneration und der BMW Neuen Klasse und betonte zugleich die Dringlichkeit der Verankerung eines regenerativen Mindset im gesamten Spektrum von Wirtschaft und Gesellschaft.
Paneldiskussion © Marnie Wilkinson
Die renommierte Lichtkünstlerin Victoria Coeln gestaltete in der BMW Niederlassung in Wien Heiligenstadt eine raumgreifende Lichtinstallation, die nicht nur die Bedeutung des Anlasses mit künstlerischer Vorstellungskraft unterstrich, sondern auch die hohe ästhetische Qualität des iX3 würdigte.
Aus den offiziellen Wortmeldungen und informellen Gesprächen mit zahlreichen Besucher:innen, darunter auch Expert:Innen zu Klima, Ökologie, Kreislaufwirtschaft, Künstliche Intelligenz und Robotik nehmen wir als Team der ReGenerativa maßgebliche Erkenntnisse und weiterführende Fragestellungen mit:
Entscheidend für eine regenerative Zukunft ist ganzheitliches, systemisches Denken und die konsequente Überwindung bestehender systemischer Grenzen. Dies erfordert eine wissenschaftsbasierte Abwägung der Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Verkehrsmittel. Zugleich gilt es beim motorisierten Individualverkehr zu analysieren, was ein einzelner, wenn auch sehr großer Player wie BMW selbstständig leisten kann und in welchen Aspekten er auf andere Branchen der Wirtschaft angewiesen ist (z.B. grüner Stahl für die Autoproduktion). Vor diesem Hintergrund die Frage: Welche gesamtwirtschaftlichen und welche politischen Impulse auf verschiedenen Ebenen braucht es für die Regenerative Wende, einschließlich einer entscheidenden Erhöhung der Zirkularitätsrate, quer durch alle Branchen?
Für die Beschleunigung der Regenerativen Wende wird auch ein Teilen des Wissens über zukunftsweisende technologische Ansätze erforderlich sein. Wie und mit welchen Ansätzen einer regenerativen Marktwirtschaft könnten Unternehmen ihre Alleinstellungsmerkmale mit Konkurrenzunternehmen teilen und welche kollaborativen Forschungsprojekte konkurrierender Unternehmen sind in den verschiedenen Branchen vorstellbar? Und zum Stichwort erschwingliche Qualität: Wie kann es in Europa gelingen, auch kleinere E-Fahrzeuge mit herausragender Technologie preislich konkurrenzfähig zu Mitbewerbern aus Asien auf den Markt zu bringen?
Nach der Robotik hat auch Künstliche Intelligenz längst Einzug in der Autoindustrie gehalten; dies gilt für BMW angesichts seines hohen Innovationsanspruches ganz besonders. Spannend wird sein, welche neuen Dimensionen der Einbindung von KI und KI-Robotern im Sinne von Teamintelligenz und Teamkreativität sich in den kommenden Jahren eröffnen. Thematisiert wurde auch, wie sich die BMW Neue Klasse in Richtung autonomes Fahren entwickeln wird.
BMW agiert seit Jahrzehnten sehr kunstaffin. Mit Blick auf eine regenerative Zukunft stellt sich die Frage, welche Impulse aus der Kunst in verschiedenen Sparten BMW in seinen Bemühungen um Nachhaltigkeit und Regeneration unterstützen könnten, und zwar nicht nur in technologischer Hinsicht, sondern auch in der Sensibilisierung der Menschen für eine nicht-fossile, regenerative Zukunft, in der wir Menschen uns als Teil der Natur verstehen.
Diese und andere maßgebliche Impulse des von BMW Wien mit der ReGenerativa am 12. März 2026 veranstalteten SALON REGENERATION werden in den von der ReGenerativa zu erarbeitenden Aktionsplan Regeneration 2040 einfließen.